Die Migrationskrise in der spanischen Exklave Ceuta hat die EU in Aufruhr versetzt. Nach Berichten von bis zu 70 Toten bei der Fluchtbemühung von Nordafrika in die EU wächst der Druck auf Spanien, seine Migrationspolitik zu überdenken. Die EU-Innenminister tagen, um Konsequenzen zu besprechen, und fordern klare Grenzkontrollen sowie Verpflichtungstreue (news.google.com).
Der italienische Premierminister hat sogar erwogen, eine Aussetzung mit Spanien zu prüfen, während Schweden und Finnland eine stärkere Kontrolle der Grenzen verlangen (it-boltwise.de). Die EU-Innenminister kritisieren Spanien und fordern eine Kursänderung, insbesondere nach dem Tod von 83 Migranten, die versuchten, in Ceuta einzudringen (n-tv.de).
Der spanische Premierminister Pedro Sánchez verbringt seinen Sommerurlaub auf Lanzarote, während sein Land unter massivem öffentlichem Druck steht. Die Opposition und Bürger zeigen Empörung, da Sánchez nicht für die Krise einsteht (t-online.de). Der EVP-Chef Manfred Weber wirft Spanien vor, dass niemand in Ceuta sterben müsse, und fordert eine Veränderung der Migrationspolitik (bild.de).

























