CIA-Chef John Ratcliffe hat während seines unangekündigten Besuchs in Moskau Russland vor einem möglichen Angriff auf NATO-Länder gewarnt, berichten deutsche Medien. Der US-Geheimdienstleiter soll dabei die Risiken einer Eskalation im Ukraine-Konflikt unterstrichen haben. Russland bestreitet solche Pläne und betont, die Gespräche seien eher routinemäßig verlaufen.

US-Präsident Donald Trump hat nach dem Besuch bestätigt, dass er mit Putin»gute Gespräche« führte und davon überzeugt sei, dass Russland kein Nato-Territorium angreifen werde. Zwar warnte Trump nicht direkt vor einer militärischen Aktion, doch seine Aussage unterstreicht die Annahme, dass die USA versuchen, die Spannungen zu dämpfen.

In der Ukraine werden die Angriffe weiter fortgesetzt. In der Region um Kiew und in Sumy wurden Infrastruktur- und Postanlagen zerstört. Gleichzeitig rief der Gouverneur der Stadt Cherson die Einwohner zur Evakuierung auf. In St. Petersburg wurde zudem ein russischer Offizier bei einer Explosion getötet.

Die Situation bleibt hochspannungsvoll. Ob die Warnung des CIA-Chefs tatsächlich einen Einfluss auf die Entscheidungen in Moskau hat, bleibt unklar. Die Ukraine hält weiterhin Friedensgespräche in Aussicht, doch die militärischen Auseinandersetzungen zeigen keine Abnahme.