Die chinesische Regierung hat nach der verheerenden Sturzflut im nepalesisch-chinesischen Grenzgebiet ein hohes Risiko für erneute Überschwemmungen gemeldet. Die Katastrophe, die durch einen Gletscherbruch ausgelöst wurde, hat bereits zahlreiche Tote und Vermisste geführt. Rettungskräfte arbeiten weiterhin in zerstörten Tälern und Schluchten, um Überlebende zu finden.

Die Ursache der Flut wird nun genauer untersucht. Luftaufnahmen zeigen, dass der Sturz nicht durch ein Erdbeben, sondern durch den Abbruch eines Gletschers verursacht wurde. Experten warnen, dass die Region weiterhin gefährdet ist. In Deutschland koordinieren Organisationen wie ein Verein aus Mannheim die Hilfsmaßnahmen.

Die Situation bleibt äußerst prekär. Tausende Menschen warten auf Nachrichten von Angehörigen. Augenzeugen beschreiben erschütternde Szenen, in denen nur blutbeschmierte Kiesel übrig sind. Die Suche nach Verletzten und Toten läuft auf Hochtouren.

Die Behörden in Nepal und Tibet melden fast 400 Tote und 1400 Vermisste. Die chinesischen Behörden betonen, dass das Risiko für neue Überschwemmungen hoch ist. Die Menschen der Region sind weiterhin der Flut ausgeliefert.