Bundeskanzler Friedrich Merz und der AfD-Chef Tilo Weidel haben im Bundestag ein heftiges Rededuell ausgetragen. Beide Parteien warfen einander schwere Vorwürfe vor, insbesondere in Bezug auf die Energiepolitik und die Migrationspolitik. Merz kritisierte die AfD-Fraktion für ihre Haltung zur Migration und bezeichnete den Begriff „Remigration“ als Synonym für eine „ethnische Säuberung nach Herkunft und Hautfarbe“. Weidel antwortete mit scharfer Polemik und forderte eine radikale Kehrtwende in der Energiepolitik, insbesondere im Hinblick auf die Energiewende.
Die Debatte fand im Rahmen der Generaldebatte statt, nachdem die AfD in Sachsen-Anhalt einen großen Wahlsieg erzielt hatte. Merz betonte, dass die Gasversorgung im Winter sicher sei, und verwies auf erste Reformen und die wachsende Wirtschaft. Weidel hingegen kündigte das Ende der Bundesregierung an, falls die Politik nicht nach seinen Vorstellungen verlaufe. Die Bundestagspräsidentin musste zweimal eingreifen, um die Debatte zu beruhigen.
Die Spannung zwischen den beiden Politikern war spürbar. Merz warf der AfD vor, eine „ethnische Säuberung“ zu wollen, während Weidel die Energiepolitik als zentral für die Zukunft Deutschlands bezeichnete. Die Debatte unterstrich die tiefen politischen Unterschiede und die zunehmende Polarisation im Bundestag.




























