Die verheerende Sturzflut im Himalaya-Gebiet hat am Mittwoch zahlreiche Opfer gefordert. Nach Angaben der lokalen Behörden wurden mindestens 160 Menschen in Nepal und China getötet. Mehr als 1300 Menschen sind nach der Katastrophe vermisst. Die Flutwelle, die durch Täler und Dörfer raste, hinterließ eine Spur der Zerstörung.

Die Ursache der Katastrophe wird von Experten noch nicht eindeutig geklärt. Einige vermuten einen Gletscherkollaps als Auslöser, während andere eine Verbindung zu einem Erdbeben anstreben. Forscher betonen, dass die Situation komplex ist und weitere Untersuchungen notwendig sind.

Die Suche nach Vermissten wird von internationalen Teams unterstützt. In Nepal und Tibet werden hunderte Ausländer gesucht, darunter mindestens acht Deutsche. Die Behörden berichten von einer starken Zunahme der Vermissten. Die Zahl der geborgenen Toten stieg auf über 160. Die Suche nach den Verletzten und Vermissten dauert weiter an.