Die Sturzflut in Nepal hat nach ersten Berichten mindestens 390 Tote gefordert. Über tausend Menschen gelten als vermisst, nachdem ein gewaltiger Bergsturz in der Grenzregion zwischen Nepal und China die Ortschaften entlang der Flussläufe schwer getroffen hat. Die Suche nach Verletzten und Toten läuft auf Hochtouren, doch die genaue Ursache des Unglücks bleibt bislang unklar.
Laut Satellitenaufnahmen deutet sich ein Abbruch bei einem Gletscher an, was die ursprüngliche Annahme, das Unglück sei durch ein Erdbeben ausgelöst worden, widerlegt. Gletscherforscherin Jacquemart beschreibt, wie das Ereignis abgelaufen sein könnte, und betont, wie sehr die Menschen der Flut ausgeliefert waren. Die zerstörerischen Wassermassen, die durch enge Bergtäler schießen, haben ganze Dörfer in Schutt und Asche verwandelt.
In Deutschland koordinieren Organisationen wie ein Verein aus Mannheim die Hilfsmaßnahmen. Die Bemühungen um die Rettung der Vermissten werden unterstützt durch Luftaufnahmen, die das Ausmaß der Katastrophe zeigen. Der spirituelle Lehrer Sadhguru, der eine Pilgergruppe organisiert hatte, kämpft mit den Tränen, nachdem seine Reisenden unter den Vermissten sind. Die Suche nach den verlorenen Menschen wird weiterhin intensiv fortgesetzt.




























