Eine gewaltige Sturzflut hat im Himalaya-Tal von Nepal einen katastrophalen Verlauf genommen. Die Bewohner wurden völlig überrascht, als eine Schlammlawine durch das Dorf raste. Überlebende beschreiben den Anblick als, als wäre eine Bombe explodiert. Die Flutwelle, die aus Wasser und Geröll bestand, hat zahlreiche Häuser und Fahrzeuge zerstört. Auf aktuellen Fotos ist das Ausmaß der Zerstörung deutlich zu erkennen.
Die Zahl der Toten steigt weiter. Laut nepalesischen Behörden wurden bereits 538 Tote geborgen, wobei noch immer viele Vermisste aufzufinden sind. In China wurden drei Opfer registriert, was die Gesamtzahl auf 472 bringt. Die Rettungsarbeiten sind aufgrund von gestauten Seen gefährdet, die eventuell brechen könnten.
Mehrere Deutsche wurden per Hubschrauber aus dem Katastrophengebiet in Sicherheit gebracht. Eine vierköpfige Familie wurde erfolgreich gerettet. Allerdings sind noch einige deutsche Staatsbürger in Gefahr. Das Auswärtige Amt meldet, dass unter den über 1400 Vermissten eine „niedrige zweistellige Zahl“ Deutscher steht. Die Lage bleibt unübersichtlich, und die Suche nach Überlebenden wird fortgesetzt.

























